Verhinderungspflege

Wenn eine private Pflegeperson wegen Erholungsurlaub, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert ist, übernimmt die Pflegekasse die Kosten einer notwendigen Ersatzpflege bis 1.612,00 € im Kalenderjahr.
Diese kann auch stundenweise in Anspruch genommen werden.

Voraussetzung ist, dass die Pflegeperson den Pflegebedürftigen vor der erstmaligen Verhinderung mindestens sechs Monate zu Hause gepflegt hat. Die Verhinderungspflege wird zusätzlich zu den Sachleistungen gezahlt. Bei Bezug von Pflegegeld wird die Hälfte des bisher bezogenen Pflegegeldes während der Inanspruchnahme von Verhinderungspflege für maximal vier Wochen jährlich fortgewährt.

Verhinderungspflege

Ausnahme:

Wird die Verhinderungspflege (maximal 1.612,00 €) täglich nur stundenweise, also weniger als acht Stunden in Anspruch genommen, erfolgt für diese Tage keine Kürzung des Pflegegeldes. Die Gründe für eine stundenweise Verhinderungspflege können sein: regelmäßige Erholungsphasen, private Termine oder Ähnliches.

Somit kann die stundenweise Verhinderungspflege sehr flexibel – zusammenhängend an mehreren Tagen oder auch verteilt über das ganze Kalenderjahr – genutzt werden.

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