Anträge

Wir beraten und unterstützen Sie gern bei der Antragstellung von verschiedenen Leistungen, zum Beispiel:

  • Bei Ihrer Krankenkasse
  • Bei Ihrer Pflegekasse
  • Beim Versorgungsamt
  • Bei Ihrem zuständigen Bezirksamt

Folgende Leistungen können zum Beispiel beantragt werden:

  • Häusliche Krankenpflege
  • Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel
  • Betreuungs- und Entlastungsleistungen
  • Vorsorgevollmacht
  • Patientenverfügung
  • Verhinderungspflege / stundenweise Ersatzpflege / Kurzzeitpflege
  • Schwerbehindertenausweis
  • Sonderfahrdienst
  • Haus – und Wohngemeinschaften
  • Menüservice
  • Pflegegrad
  • Hilfe zur Pflege
  • Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen
Benötigen Sie Unterstützung bei einer Antragstellung?

Hilfsmittel

Hilfsmittel sind Gegenstände, die körperliche Beeinträchtigungen ausgleichen und werden von der Krankenkasse ganz oder teilweise finanziert.

Beispiele:

  • Medizinische Hilfsmittel (Inhalationspräparate)
  • Kommunikationshilfen (Brille, Hörgerät, Sprechhilfen)
  • Orthopädische Hilfsmittel (Prothesen, Korsett)
  • Mobilitätshilfen (Rollstuhl, Rollator, Lifter, Rampe)

Hilfsmittel werden individuell angepasst, eine Beratung vorab ist sinnvoll.

Hilfsmittel müssen vom Arzt verordnet werden und werden von der Krankenkasse ganz oder teilweise finanziert. Für einige Hilfsmittel haben die Krankenkassen Festbeträge vereinbart. Übersteigt das gewünschte Hilfsmittel diesen Betrag, müssen die rechtlichen Kosten selbst getragen werden.

Bei Bandagen, Einlagen und Hilfen zur Kompressionstherapie erfolgt in der Regel eine Zuzahlung.

Kontaktieren Sie uns.

Pflegehilfsmittel

Pflegehilfsmittel sollen die Pflege erleichtern und die Beschwerden lindern und werden von der Pflegekasse ganz oder teilweise finanziert. Eine Voraussetzung für den Erhalt ist daher ein Pflegegrad und sie kommen nur bei der häuslichen Pflege in Betracht.

Pflegehilfsmittel sind zum Beispiel:

  • Technische Hilfen (Lifter, Pflegebett, Duschrollstuhl)
  • Badehilfen (Duschsitz, Badewannenlifter)
  • Lagerungshilfen (Kissen, Antidekubitusmatratze)
  • Zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel (Einmalhandschuhe, Bettschutzeinlagen) für max. 40,00 € im Monat der sogenannten Hilfsmittelpauschale

Wenn die Pflegekasse die Kosten nicht übernehmen sollte oder die Anerkennung des Pflegegrades noch nicht vorliegt, können einige technische Pflegehilfsmittel gegen Gebühr bei Reha-Technikfirmen ausgeliehen werden.

Auch in diesem Punkt beraten wir Sie gerne und bieten Unterstützung bei der Beantragung der Kostenübernahme. Melden Sie sich gerne bei uns unter:

Stuttgarter Strasse

Vorsorge- und Betreuungsvollmacht Patientenverfügung

Es gibt unerwartete Ereignisse und Situationen, in denen nicht mehr eigenverantwortlich gehandelt werden kann. In diesen Fällen können auch Familienangehörige nur mit Vollmacht Entscheidungen treffen und handeln. Es ist dann immer eine schriftliche Willenserklärung notwendig, zum Beispiel:

  • Vorsorgevollmacht
  • Betreuungsverfügung
  • Patientenverfügung

Beratungsbesuche bei Pflegegeld

Pflegebedürftige Personen ab dem Pflegegrad 2, die nach §37 SGB XI Pflegegeld erhalten, müssen Beratungseinsätze durch ambulante Pflegedienste durchführen lassen.

Diese müssen wie folgt durchgeführt werden:

Pflegegrade 2 und 3: Halbjährlich
Pflegegrade 4 und 5: Vierteljährlich

Dieser Beratungseinsatz dient zur Sicherung der Pflegequalität, der Hilfestellung und praktischen pflegefachlichen Unterstützung der Pflegeperson.
Wird die Beratung nicht in Anspruch genommen, kann das Pflegegeld seitens der Pflegekassen gekürzt bzw. gestrichen werden.

Benötigen Sie eine Pflegeberatung?